George 'GeoHot' Hotz ist der junge Mann der im letzten Jahr die PlayStation 3 nicht nur erfolgreich gehackt, sondern auch deren Code inklusive Anleitungsvideo ins Internet gestellt hat. Dies machte es jedem versierten Nutzer möglich, ein eigenes Betriebssystem auf die PS3 zu installieren oder raubkopierte Software zu benutzen.
Sony schlug zurück und verklagte Hotz, bis sich beide einig wurden und ein Versprechen ausarbeiteten. Dieses besagte, dass sich Hotz dauerhaft davon distanziert, Sonyprodukte jemals nochmal zu hacken oder technisch zu umgehen in irgendeiner Weise, Sony ließ so die Klage fallen. Nun wurde er zwei Monate später von Sony eingeladen, um mit den Ingenieuren seine Methoden und Vorgehensweisen zu diskutieren. Eine Stunde lang verbrachte er Zeit mit ihnen, die ihn laut eigenen Aussagen mit Respekt behandelt haben, um zu verstehen wie sein Gehirn gearbeitet und seine Abläufe funktioniert haben, die in der Lage waren, Sonys System zu brechen.
Jim Kennedy, Senior Vize-Präsident der strategischen Kommunikation von Sony Amerika, erklärte: »Das letzte Jahr hat gezeigt, wie fortgeschritten Cyberkriminaltität sein kann. Wir sind immer interessiert darin neue Wege zu finden, unseren Kunden eine bessere Sicherheit und Schutz bieten zu können.«
Schon im Januar 2011 knackte Hotz als erste Person das IPhone.
Dass in diesem Jahr die PlayStation 4 angekündigt wird, wurde von Sony schon lange dementiert. Und doch gab es immer wieder Spekulationen und Gerüchte, dass die PlayStation 4 auf der E3, der Electronic Entertainment Expo 2012 vorgestellt wird. Eine Ankündigung, zu einer Nachfolger Konsole der PlayStation 3, würde Jack Tretton, Präsident und Geschäftsführer von Sony Computer Entertainment America, nur ablenken wie er nochmal klar stellte.
Eine neue Next-Gen Konsole würde für Sony noch nicht in Frage kommen. Der Fokus liegt noch klar auf der PS3 und jetzt auf der PlayStation Vita: »Momentan sind wir auf die PlayStation 3 fokussiert. Deswegen möchte ich in nächster Zeit nicht über den Versuch nachdenken, eine neue Technologie auf den Markt zu bringen. Ich möchte mich mit meiner Energie auf das Konsolengeschäft und die Vita konzentrieren, die es verdient hat von uns nach vorne gebracht zu werden.
Quelle:trophies-ps3.de
Battlefield 3 - Kommendes Update verspricht zahlreiche Änderungen
DICE gab vor wenigen Stunden erste Informationen über das in Kürze erscheinende Update bekannt. So verkündet man, dass das Update sowol Konsolen als auch PC gleichermaßen betrifft. Obwohl die Liste der Änderungen und Verbesserungen schon jetzt zu einer der umfangreichsten gehört, betont DICE, dass sie derzeit noch nicht vollständig ist und man noch mit weiteren Fixes und Tweaks rechnen kann. Aus diesem Grund möchte man auch noch keinen Termin für das Update nennen, da das Team noch weiter an Verbesserungen des Gameplays arbeitet und man mit der vorläufigen Liste auf das Feedback der Spieler abzielt.
Umfangreiche Änderungen und Fixes gibt es im allgemeinen Bereich des Gameplays, den Fahrzeugen sowie den Waffen. Eine Neuerung welche im Bereich Waffen-Balancing in Kraft tritt, ermöglicht es Sniper-Schützen nahe Gegner, welche nicht weiter als 15 Meter entfernt sind, mit einem Schuss zu töten, sollte der Treffer in der oberen Hälfte des Körpers stattfinden. Außerdem wird das Schadenspotential von vielen Sturmgewehren erhöht, während andere Waffentypen an Schaden verlieren.
In einem Interview erklärte Sonys Marketing-Mitarbeiter Guy Longworth, dass der Konzern von der neuen PlayStation Vita eine effektive Verkaufsdauer von etwa fünf bis zehn Jahren erwarte.
»Wenn man sich die Gamer anschaut, sich die Meinungen der Leute anhört, die bereits Hand angelegt haben, dann bemerkt man ein enorm gutes Feedback, das weit über unseren Erwartungen liegt.«, leitete Longworth ein. Weiter sprach er: »Wir sehen die Vita als eine Plattform, die sich fünf bis zehn Jahre lang gut verkaufen wird. Letztendlich können wir das aber erst in 12, 24 oder 36 Monaten beurteilen. Erst einmal erwarten wir einen sehr erfolgreichen Launch.«
Doch mit dieser Aussage war der Marketing-Mitarbeiter noch nicht am Ende. »Sony versucht, die PlayStation Vita als Nummer 1-Konsole auf dem Weltmarkt zu etablieren. Wir denken, es ist der mit Abstand beste Handheld, den es gibt.«
Ob dieser von Guy Longworth erwartete Erfolg tatsächlich eintreten wird, bleibt abzuwarten. Immerhin konnte der Verkaufsstart in Japan den hohen Erwartungen Sony's nicht gerecht werden. Die Qualität des Handhelds weiß jedoch schon jetzt sowohl Kritiker als auch Kunden zufrieden zu stellen.